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Jesse Franklin (* 24. März 1760 im Orange County, Virginia; † 31. August 1823 im Surry County, North Carolina) war ein amerikanischer Politiker und 20. Gouverneur von North Carolina.

Inhaltsverzeichnis

Bearbeiten Frühe Jahre und politischer Aufstieg

Franklin besuchte die lokalen Schulen seiner Heimat. Im Jahr 1774 kam er nach North Carolina. Im Verlauf des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges stieg er zum Major auf und wurde wegen besonderer Tapferkeit ausgezeichnet. Franklins politische Laufbahn begann im Jahr 1793, als er für zwei Jahre in das Abgeordnetenhaus von North Carolina gewählt wurde. Zwischen 1795 und 1813 war er abwechselnd im Abgeordnetenhaus und im Senat von North Carolina, danach im US-Kongress sowohl als Abgeordneter, als auch als Senator. In der Bundespolitik unterstützte er Präsident James Madison. Im Jahr 1817 wurde er auf Bitte von General Andrew Jackson zum Vermittler im Konflikt mit den Chickasaw-Indianern berufen.

Bearbeiten Gouverneur von North Carolina

Im Jahr 1820 wurde Franklin vom Abgeordnetenhaus als Nachfolger von John Branch zum 20. Gouverneur von North Carolina gewählt. Obwohl er die Möglichkeit einer Wiederwahl hatte, verzichtete er darauf und absolvierte nur eine einjährige Amtszeit, die am 7. Dezember 1820 begann und am 1. Dezember 1821 endete. Während seiner Amtszeit setzte er sich für die Verbesserung der Infrastruktur des Landes ein. Er reorganisierte die Nationalgarde und reformierte das Strafrecht, das dadurch humaner wurde.

Bearbeiten Lebensabend

Nach dem Ende seiner Amtszeit zog sich Franklin aus der Politik zurück. Er starb im August 1823. Jesse Franklin war mit Meeky Perkins verheiratet. Das Paar hatte acht Kinder.

Bearbeiten Literatur

  • Robert Sobel und John Raimo (Hrsg.): Biographical Directory of the Governors of the United States, 1789–1978. Band 2, Meckler Books, Westport, Conn. 1978, 4 Bände

Bearbeiten Quellen

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