Clyde Hoey.html

 
ca de en es fr it nl no pl pt ru ro fi sv tr vo


 

Clyde Hoey

Clyde Roark Hoey (* 11. Dezember 1877 in Shelby, North Carolina; † 12. Mai 1954 in Washington DC) war ein amerikanischer Politiker und der 59. Gouverneur von North Carolina.

Inhaltsverzeichnis

Bearbeiten Frühe Jahre

Clyde Hoey besuchte die örtlichen Schulen seiner Heimat und absolvierte anschließend eine Lehre im Druckereiwesen. Danach wurde er vorübergehend journalistisch tätig, indem er die Zeitung „Cleveland Star“ erwarb und herausgab. Es folgte ein Jurastudium an der University of North Carolina. Im Jahr 1899 wurde er als Anwalt zugelassen. Daraufhin eröffnete er in Shelby eine Praxis.

Bearbeiten Politischer Aufstieg

Hoey bekannte sich zur Demokratischen Partei und wurde 1898 in das Abgeordnetenhaus von North Carolina gewählt. Dort verblieb er bis 1902. In diesem Jahr wechselte er in den Senat seines Landes, ein Amt das er bis 1904 bekleidete. Zwischen 1913 und 1919 war er stellvertretender Bundesstaatsanwalt für das westliche North Carolina. Im Jahr 1919 wurde er für zwei Jahre in das US-Repräsentantenhaus in Washington DC gewählt. Anschließend nahm er seine Anwaltstätigkeit wieder auf.

Bearbeiten Gouverneur von North Carolina

Seine Partei nominierte Hoey im Jahr 1936 für die anstehenden Gouverneurswahlen, die er dann auch gewann. Hoey trat sein neues Amt am 7. Januar 1937 an und verließ es vier Jahre später am 9. Januar 1941. In dieser Zeit wurden die Gehälter der Lehrer in North Carolina angehoben, um diesen Beruf attraktiver zu machen und damit das Schulwesen zu verbessern. Der Gouverneur setzte sich für den Ausbau der Straßen und Autobahnen im Land ein und förderte den Zuzug weiterer Industriebetriebe. Er profitierte auch von den Erfolgen der Bundesregierung unter Präsident Franklin D. Roosevelt im Kampf gegen die Wirtschaftskrise.

Bearbeiten Weitere Karriere

Nach dem Ablauf seiner Amtszeit blieb Hoey politisch aktiv. Seit 1945, bis zu seinem Tod im Jahr 1954, war er Mitglied des US Senats in Washington. Er war mit Bess Gardner verheiratet, das Paar hatte drei Kinder.

Bearbeiten Literatur

  • Robert Sobel und John Raimo (Hrsg.): Biographical Directory of the Governors of the United States, 1789–1978. Band 2, Meckler Books, Westport, Conn. 1978, 4 Bände

Bearbeiten Quellen

All Right Reserved © 2007, Designed by Stylish Blog.