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Cadel Evans (* 14. Februar 1977 in Katherine, Northern Territory) ist ein australischer Radrennfahrer. Er lebt mit seiner Frau Chiara in Lugnorre in der Schweiz.
Bearbeiten KarriereBearbeiten Karriere auf dem MountainbikeEvans begann seine Radsportkarriere als Mountainbiker am Australian Institute of Sport in Canberra unter der Leitung von Head Coach Heiko Salzwedel. In den Jahren 1999 und 2000 war er MTB-World-Cup-Champion. Bei den Olympischen Sommerspielen 2000 in Sydney wurde er Siebter im Mountainbikerennen. Bearbeiten Karriere auf dem Straßenrad bis 2007Nach einigen Ausflügen im Straßenradsport (Junioren-WM 1994: 3. im Einzelzeitfahren, 1998/1999 1. Tour of Tasmania) wechselte er im Jahre 2001 endgültig auf die Straße und fuhr für das Team Saeco. 2002 wechselte Evans zu Mapei; 2003 und 2004 fuhr er für das T-Mobile Team (ehemals Team Telekom). Seit der Saison 2005 startet er für das belgische Team Silence-Lotto. Seinen bis dahin größten Erfolg erreichte Evans 2006 mit dem 5. Platz bei der Tour de France und einem Etappensieg bei der Deutschland Tour 2005. 2006 gewann er überraschend die Tour de Romandie mit einem Etappensieg im Zeitfahren. Bearbeiten 2007Nach zwei Platzierungen unter den Top 10 der Tour de France 2005 und 2006 zählte Cadel Evans 2007 zu den Mitfavoriten der Tour de France 2007. Diesen Ruf rechtfertigte Evans durch gute Leistungen in den Alpen, wie etwa einem 3.Platz auf der 9. Etappe, einem 4.Platz in den Pyrenäen auf der 16.Etappe und einem Sieg beim ersten und einem 2 Platz beim zweiten Einzelzeitfahren. Evans ist der erste Australier, der es bei der Tour de France auf Platz 2 geschafft hat. Weiter erreichte er bei der Vuelta a España 2007 zwei zweite Plätze und wurde im GC Vierter. Bei der WM in Stuttgart erreichte er den fünften Platz. Nach der Sperre von Danilo di Luca und einem sechsten Platz beim Giro di Lombardei gewann er im selben Jahr noch die Gesamtwertung der UCI Pro Tour. Bearbeiten 2008Im Jahr Frühjahr 2008 hat Evans recht gute Platzierungen erreicht. So gewann er drei Etappen bei Etappenrennen (Ruta del Sol; Paris-Nizza; Settimana Internazionale) und die Gesamtwertung der Settimana Internazionale. Bei der Baskenland-Rundfahrt belegte er Rang 2 und erzielte gute Ergebnisse bei den Frühjahrsklassikern. In Vorbereitung die Tour de France bestritt Evans das Critérium du Dauphiné Libéré und belegte bei einer Etappe und in der Gesamtwertung den 2. Platz. Bei den Olympischen Spielen führte Evans das australische Straßenteam an. Bei der Tour de France 2008 gilt er als einer der Topfavoriten, da zum einen das Team Astana mit dem Vorjahressieger Alberto Contador, dem Vorjahresdritten Levi Leipheimer und Andreas Klöden nicht eingeladen wurden und er damit der Bestplatzierte vom Vorjahr ist, zum anderen durch sein bisher stärkstes Frühjahr seiner Karriere. Dies bestätigte er durch eine gute Platzierung bei der 1. Etappe, einem gutem Ergebnis beim ersten Einzelzeitfahren auf der 4. Etappe, ebenso bei der ersten Bergankunft mit einem 3. Platz auf der 6. Etappe. Auf der 9. Etappe stürzte Evans, kam jedoch noch mit der Gruppe der Favoriten ins Ziel. Nach der 10. Etappe übernahm er das Maillot jaune durch einen 8. Platz auf der Etappe. Auf den folgenden Überführungsetappen verteidigte er seinen Vorsprung vor Fränk Schleck von einer Sekunde. Auf der 15. Etappe verlor er es an ihn. Bei der 17. Etappe erreichte Evans als Siebter das Ziel. Er verlor zwar auf Carlos Sastre, der die Etappe gewann, 1:34 und in der Gesamtwertung die Führung, galt aber als weiterhin als Topfavorit, da er ein wesentlich besserer Zeitfahrer ist. Im abschließenden Einzelzeitfahren schwächelte Evans und konnte Carlos Sastre das Gelbe Trikot nicht mehr abnehmen. Bei den Olympischen Sommerspielen 2008 erreichte er beim Straßenrennen Platz 15., beim Einzelzeitfahren Platz 5.. Am 27. August 2008 gab Silence-Lotto bekannt, dass ein Vertrag für zwei weitere Jahre unterzeichnet wurde. Bearbeiten FahrertypusCadel Evans ist ein relativ typischer Allrounder. Er ist ein guter Zeitfahrer, insbesondere auf schwierigem Terrain sowie ein guter Kletterer an gleichmäßigen, langen Anstiegen. Seine Schwächen sind, dass er Tempowechsel am Berg nicht gut mitgehen und er auch für einen Rundfahrer nicht gut sprinten kann. Zudem fährt er sehr defensiv und greift selten selbst an. Seine Stärke ist, dass er sehr konstant fährt und somit eher selten in den hinteren Rängen zu finden ist. Bearbeiten Zusammenarbeit mit Dr. Michele FerrariEs gibt Hinweise auf eine Zusammenarbeit zwischen Cadel Evans und Michele Ferrari. Laut Aussage Evans betrifft diese nur die Ausarbeitung von Trainingsplänen. Es sind keine Verdächtigungen gegen Evans auf Grund von positiven Dopingbefunden vorhanden. Bearbeiten PolitischesCadel Evans unterstützt die Free Tibet Bewegung. Bearbeiten ErfolgeBearbeiten 1994–2004
Bearbeiten 2005
Bearbeiten 2006
Bearbeiten 2007
Bearbeiten 2008
Bearbeiten WeblinksGewinner der UCI Protour (seit 2005)
2005 Danilo Di Luca | 2006 Alejandro Valverde | 2007 Cadel Evans | 2008 Alejandro Valverde
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