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Alberto Contador bei Paris–Nizza 2007

Alberto Contador Velasco (* 6. Dezember 1982 in Madrid) ist ein spanischer Radrennfahrer.

Inhaltsverzeichnis

Bearbeiten Karriere

Seinen ersten Erfolg feierte Contador im Jahr 2002, als der damals erst 19-Jährige die spanische U-23-Meisterschaft im Zeitfahren gewinnen konnte.

In der darauffolgenden Saison wurde Contador beim Radsportteam ONCE Profi. In seinem ersten Jahr bei ONCE gewann er ein Zeitfahren bei der Polen-Rundfahrt. Von 2004 bis 2006 fuhr er für Liberty Seguros, die neue Mannschaft um Manolo Saiz.

Während einer Etappe der Asturien-Rundfahrt im Mai 2004 erlitt Contador Krampfanfälle und stürzte zu Boden. Die Ärzte diagnostizierten daraufhin bei ihm ein Kavernom im Gehirn, welches wenig später operativ entfärnt wurde. Contador fiel für den Rest der Saison aus.[1]

2005 hatte Contador seinen Durchbruch, er gewann eine Etappe bei der Tour Down Under und eine Etappe bei der Katalanischen Woche sowie das Gesamtklassement. Bei den ProTour-Rennen Baskenland-Rundfahrt und Tour de Romandie gewann er jeweils eine Etappe und wurde dritter bzw. vierter in der Endabrechnung. Auch 2006 gewann er wieder eine Etappe der Tour de Romandie und wurde diesmal Zweiter im Gesamtklassement.

Im Jahr 2007 fuhr Contador für das amerikanische Discovery-Channel-Team. Am 18. März 2007 gewann er die Abschlussetappe und die Gesamtwertung der Fernfahrt Paris–Nizza. Am 22. Juli 2007 gewann er die 14. Etappe der Tour de France. Nachdem am 25. Juli 2007 der Gesamtführende Michael Rasmussen von seinem Team suspendiert wurde, gewann Contador die Gesamtwertung der Tour de France.

Nach Auflösung des Teams Discovery Channel Ende 2007 wechselte Contador gemeinsam mit vielen seiner Teamkollegen zum Luxemburger Team Astana, mit dem er am 1. Juni 2008 den Giro d’Italia gewann. Weil das Astana Team nicht an der Tour de France teilnehmen durfte, konnte er seinen 2007 erreichten Sieg nicht verteidigen.

Im September 2008 gewann er vor seinem Teamkollegen Levi Leipheimer die Vuelta a España, wodurch Contador zu einem der wenigen Fahrer gehört, die alle drei großen Landesrundfahrten für sich entscheiden konnten. Dies war vor im lediglich Jacques Anquetil, Bernard Hinault, Felice Gimondi und Eddy Merckx gelungen.

Bearbeiten Dopingvorwürfe

Contador wird Kontakt zu Eufemiano Fuentes und damit eine Verwicklung in den Dopingskandal Fuentes nachgesagt. Er war zunächst Teil der Kundenkartei des Mediziners, in einer überarbeiteten Version der Fuentes-Liste, die kurze Zeit später veröffentlicht wurde, tauchte er dann allerdings nicht mehr auf.[2] Contador selbst hat alle Doping-Vorwürfe stets bestritten.

Bearbeiten Erfolge

2003

2005

2006

2007

2008

Bearbeiten Weblinks

Commons Commons: Alberto Contador – Bilder, Videos und Audiodateien

Bearbeiten Einzelnachweise

  1. Biographie auf albertocontador.es
  2. Sueddeutsche.de: Doping-Verdacht: A.C. wie Alberto Contador (23. Juli 2007)
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