Der 5. Oktober ist der 278. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 279. in Schaltjahren), somit bleiben 87 Tage bis zum Jahresende.
Bearbeiten Politik und Weltgeschehen
1551: Landgraf Philipp I.
1857: Maximilianeum in München
1908: Karikatur zur Annexion Bosniens
- 1908: Österreich-Ungarn annektiert das seit 1878 besetzte Bosnien und Herzegowina und löst damit die Bosnische Annexionskrise aus.
- 1910: Durch die Abdankung Emanuels II. endet die Monarchie in Portugal.
- 1911: Im Italienisch-Türkischen Krieg erobert Italien die Stadt Tripolis vom Osmanischen Reich.
- 1944: Saarbrücken ist Ziel des schwersten alliierten Bombenangriffs auf die Stadt. In nur einer halben Stunde werden dabei durch 2.500 Sprengbomben und mehr als 350.000 Stabbrandbomben 361 Menschen getötet, mehr als 3.800 Häuser und 18.000 Wohnungen zerstört und 45.000 Einwohner obdachlos.
- 1947: Bei der Wahl zur Verfassunggebenden Versammlung des Saarlands erreicht die CVP unter Johannes Hoffmann mit 51,2 % der abgegebenen Stimmen die absolute Mehrheit.
- 1964: DDR-Grenzer Egon Schultz wird versehentlich von eigenen Kameraden erschossen, als insgesamt 57 Menschen durch einen Fluchttunnel von Ost- nach West-Berlin fliehen.
- 1972: In Paris wird die Front national pour l'unité française gegründet und Jean-Marie Le Pen zum Vorsitzenden gewählt.
- 1975: Bei der Nationalratswahl in Österreich erringt die SPÖ mit Bundeskanzler Kreisky neuerlich die absolute Mehrheit in Stimmen und Mandaten.
- 1980: Bei der Wahl zum 9. Deutschen Bundestag verlieren die Unionsparteien mit ihrem Kanzlerkandidaten Franz Josef Strauß Stimmen und Mandate, die unter Helmut Schmidt regierenden SPD und FDP gewinnen hinzu.
- 1988: In Algerien kommt es zu einem Volksaufstand. Die Aufständischen fordern Reformen.
- 1988: In Chile wird eine Volksabstimmung abgehalten, bei der sich eine Mehrheit von 55,99% gegen eine weitere Amtszeit Augusto Pinochets ausspricht. Damit beginnt die Transition in Chile.
- 1988: Brasilien erhält eine demokratische Verfassung.
- 1992: Lennart Meri wird estnischer Staatspräsident.
- 1992: In Kuwait finden die ersten Wahlen zur Nationalversammlung seit dem Zweiten Golfkrieg statt.
- 1993: Die UNAMIR-Mission der Vereinten Nationen wird nach Ruanda gesandt.
- 1994: An verschiedenen Orten in der Schweiz und in Kanada werden insgesamt 53 Mitglieder der Sekte der Sonnentempler tot aufgefunden, die teilweise durch Selbsttötung, teilweise durch Fremdeinwirkung gestorben sind.
- 1995: Auf den Komoren wird der Putsch von Bob Denard durch französisches Militär niedergeschlagen und eine Übergangsregierung gebildet.
- 2000: In Belgrad, Hauptstadt der damaligen Bundesrepublik Jugoslawien, kommt es zu friedlichen Massenprotesten, die zum Sturz von Staatspräsident Slobodan Milošević führen.
- 2002: Alle militärischen Truppen aus dem Kongo kehren nach Ruanda zurück.
Bearbeiten Wissenschaft und Technik
- 1855: In Hagen in Westfalen gründet Arnold Bovet den ersten Blaukreuz-Verein in Deutschland.
- 1992: Die Mutter des Erlanger Babys verunglückt bei einem Autounfall, woraufhin in Deutschland eine breite öffentliche Debatte über das Recht auf ein Sterben in Würde entfacht wird.
- 1864: Die indische Stadt Kalkutta, das heutige Kolkata, wird durch einen Wirbelsturm nahezu total zerstört, der etwa 60.000 Menschen das Leben kostet.
- 1930: Bei einer versuchten Notlandung gerät das britische Passagierluftschiff R101 in Brand: insgesamt 48 der 54 Menschen an Bord sterben. Nach dem Unglück gibt Großbritannien den Bau weiterer Luftschiffe auf.
- 1948: Bei einem Erdbeben der Stärke 7,3 in Aschgabat, Turkmenistan, sterben ca. 110.000 Menschen.
- 1991: Wegen eines Triebwerksbrandes stürzt eine Lockheed C-130 der Indonesischen Luftwaffe in Jakarta, Indonesien, ab. Nur einer der 135 Insassen überlebt, am Boden sterben zwei Personen.
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden befinden sich unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik; für Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe die im Formel-1-Saisonüberblick aufgelisteten Artikel.
Bearbeiten Vor dem 19. Jahrhundert
Die Marquise de Montespan (* 1640)
- 1640: Françoise-Athénaïs de Rochechouart de Mortemart, marquise de Montespan, Mätresse Ludwigs XIV
- 1658: Maria Beatrice d’Este, englische Königin, Gattin Jakobs II.
- 1693: Johann Christian Buxbaum, deutscher Botaniker
- 1703: Jonathan Edwards, US-amerikanischer Theologe
- 1712: Francesco Guardi, italienischer Maler
- 1713: Denis Diderot, französischer Schriftsteller; Redakteur der zwischen 1751 und 1772 erschienenen Encyclopédie ou Dictionnaire raisonné des sciences, des arts et des métiers
- 1757: Charles-Malo-François de Lameth, französischer General
- 1770: Carl August Alsleben, preußischer Politiker
- 1775: Anton Klein, deutscher Politiker
- 1777: Baron Guillaume Dupuytren, französischer Mediziner und Chirurg
- 1778: Ernst Ludwig von Aster , preußischer General
- 1781: Bernhard Bolzano, Theologe, Mathematiker und Philosoph
- 1789: William Scoresby, britischer Seefahrer und Forscher
Jonathan Edwards
(* 1703)
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Francesco Guardi
(* 1712)
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Chester A. Arthur (* 1830)
- 1830: Chester A. Arthur, US-amerikanischer Politiker (21. US-Präsident)
- 1834: Hermann Wildpret, Schweizer Gärtner und Botaniker
- 1841: Marie in Bayern, Königin von Neapel und Heldin von Gaeta
- 1848: Alexander Kisch, tschechischer Rabbiner
- 1849: Wilhelm Blos, deutscher Journalist, Schriftsteller und Politiker
- 1857: Fedor von Zobeltitz, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 1862: Wilhelm Solf, deutscher Politiker und Diplomat
- 1863: Ludwig Borchardt, deutscher Ägyptologe
- 1864: Louis Jean Lumière, französischer Chemiker und Unternehmer
- 1866: Hans Hausrath, deutscher Forstwissenschaftler
- 1873: Otto Falckenberg, deutscher Regisseur
- 1875: Cyril Rootham, englischer Komponist
- 1879: Halfdan Cleve, norwegischer Komponist
- 1879: Francis Peyton Rous, US-amerikanischer Krebsforscher, Nobelpreisträger
- 1882: Robert H. Goddard, US-amerikanischer Raketenbauer
- 1882: Giorgio Abetti, italienischer Astronom
- 1885: Ida Rubinstein, russische Tänzerin
- 1887: René Cassin, französischer Jurist und Friedensnobelpreisträger
- 1887: Nils Middelboe, dänischer Fußballspieler
- 1889: Dirk Coster, niederländischer Physiker
- 1890: Kasimir Edschmid, deutscher Schriftsteller
- 1893: Lajos Czeizler, ungarischer Fußballtrainer
- 1894: Friedrich-Carl Rabe von Pappenheim, deutscher Generalleutnant und Diplomat
- 1894: Bevil Rudd, südafrikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1897: George Salter, deutsch-US-amerikanischer Gewerbegrafiker und Bühnenbildner
- 1898: Ewald Balser, deutscher Schauspieler
- 1901: John Alton, US-amerikanischer Kameramann, Oscar-Preisträger
- 1902: Larry Fine, US-amerikanischer Komiker (The Three Stooges)
- 1902: Ray Kroc, Gründer der Fast-Food-Kette McDonalds
- 1902: Sergei Juljewitsch Konjus, russischer Komponist
- 1908: Joshua Logan, US-amerikanischer Regisseur
- 1909: Leopold Kohr, österreichischer Ökonom und Philosoph
- 1911: Flann O'Brien, irischer Schriftsteller
- 1914: Elfriede Kaun, deutsche Leichtathletin und Olympiamedaillengewinnerin
- 1916: Ronald Leigh-Hunt, britischer Schauspieler
- 1919: Vojtech Zamarovský, slowakischer Historiker, Schriftsteller und Übersetzer
- 1920: Gert Westphal, deutscher Schauspieler und Regisseur
- 1920: Meliton Kantaria, sowjetischer Soldat, der die Siegesfahne auf dem Reichstag hisste
- 1922: José Froilán González, argentinischer Rennfahrer
- 1922: Josef de Ponte, ungarisch-deutscher Kirchenmaler
- 1923: Stig Dagerman, schwedischer Journalist und Schriftsteller
- 1925: Roberto Juarroz, argentinischer Dichter und Schriftsteller
- 1927: Rolf Herricht, deutscher Schauspieler
- 1928: Kurt Tschenscher, deutscher Fußballschiedsrichter
- 1930: Reinhard Selten, deutscher Wirtschaftswissenschafter und Nobelpreisträger
- 1932: Johanna Matz, österreichische Schauspielerin
- 1933: Diane Cilento, australische Schauspielerin
- 1933: Billy Lee Riley, US-amerikanischer Rock-a-Billy, Blues- und Country-Musiker
- 1936: Václav Havel, tschechischer Schriftsteller und Präsident
- 1936: Annerose Schmidt, deutsche Pianistin
- 1937: Abi Ofarim, israelischer Sänger
- 1938: Johnny Duncan, US-amerikanischer Musiker
- 1939: A. R. Penck, deutscher Maler
- 1940: Manfred Bissinger, deutscher Publizist
- 1941: Manfred Bofinger, deutscher Grafiker und Cartoonist
- 1941: Eduardo Duhalde, argentinischer Präsident
- 1942: John Seale, australischer Kameramann
- 1943: Steve Miller, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1943: Inna Tschurikowa, russische Schauspielerin
- 1944: Michael Ande, deutscher Schauspieler
- 1945: Brian Connolly, britischer Sänger (Band "The Sweet")
- 1947: Brian Johnson, britischer Sänger (AC/DC)
- 1948: Bianca, deutsche Sängerin und Komponistin
- 1949: Christian Brand, deutscher Bankmanager
- 1949: Klaus Ludwig, deutscher Rennfahrer
- 1950: Laura Gemser, indonesische Schauspielerin
- 1950: Paola Felix, Schweizer Sängerin und Fernsehmoderatorin
- 1950: Hugo Hovenkamp, niederländischer Fußballspieler
- 1951: Detlev Jöcker, deutscher Kinderliedermacher
- 1952: Harold Faltermeyer, deutscher Musiker, Songschreiber und Musikproduzent
- 1954: Bob Geldof, irischer Musiker und Songschreiber (Boomtown Rats)
- 1955: Ángela Molina, spanische Schauspielerin
- 1957: Bernie Mac, amerikanischer Filmschauspieler und Filmkritiker.
- 1960: Max Nagl, österreichischer Jazzsaxophonist und Komponist
- 1962: Johannes Reitmeier, deutscher Autor, Regisseur und Intendant.
- 1963: Charlotte Link, deutsche Schriftstellerin
- 1964: Damian Conway, australischer Informatikprofessor
- 1965: Mario Lemieux, kanadischer Eishockeyspieler
- 1965: Patrick Roy, kanadischer Eishockeyspieler
- 1966: Inessa Krawez, ukrainische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1967: Guy Pearce, australischer Schauspieler neuseeländisch-britischer Abstammung
- 1967: Tim Carter, britischer Fußballspieler († 2008)
- 1968: Nana, deutscher Rapper und DJ
- 1969: Sven Dietrich, deutscher Lokalpolitiker
- 1970: Mark Ella, deutscher Politiker
- 1975: Kate Winslet, britische Schauspielerin (Titanic)
- 1975: Parminder Nagra, indisch-britische Schauspielerin (Kick it like Beckham)
- 1976: Sven Lintjens, deutscher Fußballspieler
- 1977: Anja Richter, österreichische Wasserspringerin
- 1978: James Burgon Valentine, US-amerikanischer Musiker
- 1980: James Toseland, englischer Motorradrennfahrer
- 1981: Zhang Yining, chinesische Tischtennisspielerin
- 1988: Bahar Kızıl, deutsche Sängerin der Band Monrose
Bearbeiten Vor dem 20. Jahrhundert
- 0578: Justin II., oströmischer Kaiser
- 0610: Phokas, oströmischer Kaiser
- 1056: Heinrich III., deutscher König und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches
- 1112: Sigebert von Gembloux, deutscher Historiograph, Hagiograph, Theologe, Liturgiker, Komputist und Publizist
- 1131: Friedrich I. von Schwarzenburg, von 1100 bis 1131 Erzbischof des Erzbistums Köln
- 1285: Philipp III., König von Frankreich von 1270 bis 1285
- 1491: Jean de La Balue, französischer Kardinal und Minister
- 1496: Gilbert de Bourbon-Montpensier, Graf von Montpensier, Herzog von Sessa und Vizekönig von Neapel
- 1524: Joachim Patinir, belgischer Maler
- 1565: Lodovico Ferrari, italienischer Mathematiker
- 1611: Gregor Bersman, deutscher Philologe und lateinischer Dichter
- 1637: Daniel Cramer, deutscher lutherischer Theologe; Chronist und Autor
- 1653: Joseph Clauder, deutscher evangelischer Theologe, Kirchenliedkomponist und Dichter
- 1744: Friedrich Benedict Carpzov II., deutscher Jurist und Rechtswissenschaftler
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Hortense de Beauharnais
(† 1837)
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Jacques Offenbach
(† 1880)
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- 1912: Lewis Boss, US-amerikanischer Astronom
- 1919: Hugo Kersten, deutscher Schriftsteller und Publizist
- 1927: Sam Warner, US-amerikanischer Filmproduzent
- 1930: Stina Berg, schwedische Schauspielerin
- 1932: Christopher Brennan, australischer Dichter
- 1934: Jean Vigo, französischer Regisseur
- 1938: Faustyna Kowalska, katholische Ordensschwester und Mystikerin
- 1943: Stasys Šimkus, litauischer Komponist
- 1953: Friedrich Wolf, deutscher Arzt und Schriftsteller
- 1957: José Andrade, uruguayischer Fußballspieler
- 1959: Josip Mandić, kroatischer Komponist
- 1964: Egon Schultz, Unteroffizier der Grenztruppen der DDR
- 1976: Lars Onsager, US-amerikanischer Physikochemiker (Chemienobelpreis 1968)
- 1981: Gloria Grahame, US-amerikanische Schauspielerin
- 1984: Hugo Kükelhaus, deutscher Pädagoge
- 1985: Karl Menger, österreichischer Mathematiker
- 1994: Nini Rosso, italienischer Trompeter
- 1995: Alec Douglas-Home, von 1963 bis 1964 britischer Premierminister
- 1996: Richard Kröll, österreichischer Skirennläufer
- 1997: Otto Ernst Remer, deutscher Wehrmachtsoffizier, Kommandeur des Berliner Wachregiments Großdeutschland
- 1999: Marie-Madeleine Duruflé, französische Organistin
Bearbeiten Feier- und Gedenktage
Monate des Julianischen und Gregorianischen Kalenders
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