Die Politik des Jahres 1933 ist geprägt durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten unter Adolf Hitler im Deutschen Reich und dem damit verbundenen Ende der Weimarer Republik und dem Beginn des so genannten Dritten Reichs. Praktisch zeitgleich beginnt in Österreich durch die von der christlich-sozialen Bundesregierung unter Engelbert Dollfuß so bezeichnete „Selbstausschaltung des Parlaments“ die Zeit des austrofaschistischen Ständestaates, womit nach Italien (1922), Albanien (1925), Polen (1926) und Jugoslawien (1929) zwei weitere kurz nach dem Ersten Weltkrieg entstandene Demokratien in Europa scheitern.
Im Deutschen Reich beginnen die Nationalsozialisten innerhalb kurzer Zeit mit dem Terror gegen Juden und Andersdenkende und der Errichtung von Konzentrationslagern, das erste dieser Lager ist das KZ Dachau.
Wirschaftlich ist das Jahr überschattet von der seit Jahren andauernden Weltwirtschaftskrise. In den Vereinigten Staaten beginnt der neu gewählte Präsident Franklin D. Roosevelt mit der Bekämpfung der Großen Depression mit dem New Deal.
Bearbeiten Politik und Weltgeschehen
Obwohl die Nationalsozialisten bei der Reichstagswahl am 6. November 1932 erstmals Verluste hinnehmen müssen, gelingt es nicht, eine stabile Regierung zu etablieren. Das Kabinett Papen wird schon am 3. Dezember mit Unterstützung durch Reichspräsident Paul von Hindenburg vom Kabinett Schleicher abgelöst. Der vom „Verrat“ seines früheren Weggefährten Kurt von Schleicher zutiefst enttäuschte Franz von Papen trifft sich bereits am 4. Januar im Kölner Haus des Bankiers Kurt Freiherr von Schröder mit Adolf Hitler zu Geheimverhandlungen, bei denen sie eine gemeinsame Regierungsübernahme vereinbaren. Diesem Gespräch folgten weitere, zuletzt auch unter Anwesenheit des Staatssekretärs des Reichspräsidenten Otto Meißner und dem Sohn des Reichspräsidenten Oskar von Hindenburg.
Am 30. Januar erfolgt die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler durch Reichspräsident Hindenburg. Hindenburg, der sich lange gesträubt hat, wird mit dem Hinweis beruhigt, dass ein von einer konservativen Kabinettsmehrheit „eingerahmter“ NSDAP-Führer nur eine geringe Gefahr bedeute. Hitler bildet daraufhin eine so genannte Nationale Regierung aus Konservativen, Deutschnationalen und Nationalsozialisten. Van Papen wird Vizekanzler, der Regierung gehören außer Hitler nur zwei weitere Nationalsozialisten an, nämlich Wilhelm Frick als Innenminister und Hermann Göring als Minister ohne Geschäftsbereich und kommissarischer preußischer Innenminister.
Bereits am 1. Februar wird der Reichstag auf Wunsch Hitlers vom Reichspräsidenten aufgelöst. Die letzte freie Wahl am 5. März wird zu einem überwältigenden Erfolg für die NSdAP, die 43,9% der Stimmen erhält. Die Einberufung des neuen Reichstags wird am 21. März mit dem Tag von Potsdam öffentlichkeitswirksam zelebriert.
Von Beginn der Machtergreifung an beginnen die Nationalsozialisten mit der Ausschaltung der Demokratie und der Gleichschaltung des Reiches. Am 13. März wird das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda unter Propagandaminister Joseph Goebbels gegründet. Am 23 März beschließt der Reichsrat das Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich, das der Regierung Hitler quasi diktatorische Vollmachten überträgt. Nur die Abgeordneten der SPD unter Otto Wels stimmen gegen dieses Gesetz. Mit den Gesetzen vom 31. März und 7. April werden den Ländern ihre relativen Souveränitätsrechte entzogen und Reichsstatthalter eingesetzt.
- 3. Februar: Hitlers erste Ansprache vor Befehlshabern der Reichswehr (Ziel der Außenpolitik: Lebensraum im Osten und dessen rücksichtslose Germanisierung)
- 4. Februar: Durch die Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutze des Deutschen Volkes werden die Grundrechte der Weimarer Verfassung, insbesondere Versammlungs- und Pressefreiheit eingeschränkt
- 20. Februar: Geheimtreffen vom 20. Februar 1933 von Hitler mit Industriellen wegen finanzieller Wahlkampfunterstützung
- 27. Februar: In der Nacht zum 28. Februar brennt das Reichstagsgebäude in Berlin: Marinus van der Lubbe wird zum Schuldigen erklärt. Repressalien und Verhaftungen sind die Folge; Grundrechte werden aufgehoben.
- 28. Februar: Die Notverordnung „Zum Schutz von Volk und Staat“ wird erlassen (Reichstagsbrandverordnung).
- 3. März: Ernst Thälmann wird verhaftet.
- 4. März: Die letzte Ausgabe des SPD-Blattes „Vorwärts“ erscheint.
- 5. März: Reichstagswahlen. Ergebnis: NSDAP 43,9 %, SPD 18,3 %, KPD 12,3 %, Zentrumspartei 11,2 %, DNVP 8 %
- 21. März: Das Konzentrationslager Dachau wird errichtet.
- 31. März: Das erste Hamburger Konzentrationslager wird im Wittmoor in Hamburg-Lemsahl-Mellingstedt eröffnet
- 31. März: Im Reichsgesetzblatt wird die Lex van der Lubbe veröffentlicht, ein rückwirkend geltendes Gesetz.
- 1. April: Durch die Nationalsozialisten organisierter Boykott jüdischer Geschäfte, Anwaltskanzleien und Arztpraxen
- 7. April: Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums
- 10. April: Adolf Hitler erklärte den 1. Mai als „Feiertag der nationalen Arbeit“ zum Staatsfeiertag
- 26. April: Ein Erlass des kommissarischen preußischen Innenministers Hermann Göring führt zur Bildung des Geheimen Staatspolizeiamtes, der Keimzelle der später auf das gesamte Reich ausgeweiteten Gestapo.
- 2. Mai: Die Gewerkschaften werden in Deutschland verboten. Die SA besetzt Gewerkschaftshäuser und verhaftet Mitglieder
Bücherverbrennung 1933 im Rahmen der „Aktion wider den undeutschen Geist“
In Österreich kommt es am 4. März aufgrund einer verfahrenstechnischen Unachtsamkeit zur Beschlussunfähigkeit des Parlaments, die Engelbert Dollfuß für einen Staatsstreich nutzt, indem er diese als „Selbstausschaltung des Parlaments“ bezeichnet. Als der Nationalrat am 15. März zusammentreten will, um diesen Verfahrensfehler zu korrigieren, werden die Abgeordneten von der austrofaschistischen Bundesregierung mit Polizeigewalt am Zusammentreten gehindert.
In Spanien ist es der Zweiten Republik im Laufe des Vorjahres trotz verschiedener Aufstände und Putschversuche gelungen, eine gewisse Stabilität zu erlangen. Doch ein Aufstand im Januar in dem andalusischen Dorf Casas Viejas, der von der Regierung brutal niedergeschlagen wird, führt zu einer rapiden Verschlechterung des Klimas im Land und zu einer Steigerung der Skepsis der demokratischen Staatsform gegenüber. Premierminister Manuel Azaña gründet eine neue paramilitärische Polizeitruppe, die Guardia de Asalto (Sturmgarde), um sie gegen ihre Feinde verteidigen zu können. Ihr Oberbefehlshaber wird General Emilio Mola.
Im September schließlich zerbricht die Regierungskoalition aus Liberalen und Sozialisten. Bei den darauf folgenden Wahlen am 19. November siegen die Konservativen unter Alejandro Lerroux und bilden eine Regierung mit der rechtsautonomen Confederación Española de Derechas Autónomas unter José María Gil-Robles y Quiñones und der monarchistischen Renovación Española. Die Wahlbeteiligung liegt dabei bei knapp 60%, weil die von der Linken enttäuschte Arbeiterschaft sich in weiten Teilen der Stimme enthält.
Im Teatro de la Comedia in Madrid wird am 29. Oktober die faschistische Falange Española gegründet. Den Vorsitz übernimmt eine Dreiergruppe, die aus dem Anwalt José Antonio Primo de Rivera, dem Piloten Julio Ruiz de Alda und dem Schriftsteller Alfonso García Valdecasas besteht. Die Bewegung kann bis zum Ende des Jahres rund 2.000 Mitglieder gewinnen, vor allem enttäuschte Anhänger der traditionellen Rechtsparteien und Studenten, die über die im November gegründete Studentengruppe Sindicato Universitario Español (SEU) zur Partei kommen.
Wahlmännerverteilung 1932
In den Vereinigten Staaten wird am 4. März der Demokrat Franklin D. Roosevelt als 32. US Präsident angelobt. Er löst den Republikaner Herbert C. Hoover ab, den er bei den Präsidentschaftswahlen im November des Vorjahres erdrutschartig geschlagen hat. Es ist dies die letzte reguläre Amtseinführung eines US Präsidenten an einem 4. März. Diese seit den Anfängen der USA bestehende Tradition wird ab 1937 mit der zweiten Einführung Roosevelts durch den 20. Januar ersetzt.
Roosevelt wird am ehesten zugetraut, die vorwiegend wirtschaftlichen Probleme lösen zu können. Mit dem New Deal, einem Wahlversprechen, das er sofort nach seiner Angelobung in die Tat umzusetzen beginnt, wird über die folgenden Jahre die Große Depression bekämpft.
Am 17. November erkennt die US-Regierung die seit Ende 1922 existierende Sowjetunion völkerrechtlich an.
In Nicaragua wird der neu gewählte Präsident Juan Bautista Sacasa am 1. Januar in sein Amt eingeführt. Bereits am nächsten Tag verlassen die letzten Einheiten der United States Army das Land. Sie hinterlassen eine von ihnen aufgebaute und trainierte Nationalgarde unter dem Befehl ihres Vertrauten Anastasio Somoza Garcia.
Die Amtsübernahme durch den Liberalen Sacasa führt zu einem Ende des seit 1927 andauernden Bürgerkriegs, weil der Aufständische General Augusto César Sandino seine Loyalität zu der neuen Regierung bezeugt und mit seinen Truppen die Waffen niederlegt, die im Gegenzug Amnestie erhalten sowie Landbesitz im Norden des Landes in Jinotega.
Bearbeiten Weitere Ereignisse weltweit
Das Kaiserreich Japan erklärt am 27. März als Reaktion auf den Bericht der Lytton-Kommission über den Mukden-Zwischenfall seinen Austritt aus dem Völkerbund. Hier zeigt sich bereits eklatant die Schwäche des Völkerbundes, der der Schaffung eines japanischen Marionettenstaats in Mandschukuo keinerlei Mittel entgegensetzen kann.
Bearbeiten Wissenschaft und Technik
Papst Pius XI. erklärt 1933 zum außerordentlichen Jubeljahr.
(Sportjahr 1933)
Beim so genannten Diexi-Erdbeben am 25. August, auch Erdbeben im Kreis Mao genannt, wird der Ort Diexi in der südwestchinesischen Provinz Sichuan und weitere umliegende Ortschaften im Südosten zerstört. Über 9.000 Menschen werden getötet. Der alte Ort versinkt in dem durch den Erdrutsch in den Fluss Min Jiang entstandenen Diexi-See.
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
- 1. Januar: Joe Orton, britischer Dramatiker († 1967)
- 2. Januar: Peter Ulmer, deutscher Jurist
- 2. Januar: Eva Kerbler, österreichische Schauspielerin
- 3. Januar: Maxie Wander, deutsche Fotografin, Journalistin, Drehbuchautorin und Schriftstellerin († 1977)
- 4. Januar: Ilia II., georgisch-orthodoxer Patriarch
- 6. Januar: Emil Steinberger, Schweizer Kabarettist, Schriftsteller, Regisseur und Schauspieler
- 8. Januar: Juan Marsé, spanischer Schriftsteller
- 9. Januar: Wilbur Smith, britischer Schriftsteller
- 9. Januar: Helmut Schäfer, deutscher Politiker
- 10. Januar: Akira Miyoshi, japanischer Komponist
- 12. Januar: Kamal Ganzuri, ägyptischer Premierminister
- 16. Januar: Susan Sontag, US-amerikanische Schriftstellerin, Essayistin und Publizistin († 2004)
- 17. Januar: Dalida, Schlagersängerin und Schauspielerin († 1987)
- 18. Januar: John Boorman, britischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent
- 18. Januar: Jean Vuarnet, französischer Skirennläufer
- 20. Januar: Don Thompson, britischer Leichtathlet und Olympiasieger († 2006)
- 20. Januar: Earl Grant, US-amerikanischer Sänger und Gitarrist († 1970)
- 23. Januar: Chita Rivera, US-amerikanische Schauspielerin und Tänzerin
- 24. Januar: Johannes Fischer, deutscher Kirchenmusiker und Komponist († 2005)
- 24. Januar: Erwin Waldner, deutscher Fußballspieler
- 25. Januar: Corazon Aquino, philippinischer Präsidentin
- 26. Januar: Javier Lozano Barragán, Bischof von Zacatecas und Kardinal
- 26. Januar: Rubens Bassini, brasilianischer Perkussionist
- 26. Januar: Eldar Schengelaia, georgischer Filmproduzent und Politiker
- 28. Januar: Dieter Wellmann, deutscher Kirchenmusiker und Komponist
- 29. Januar: Sacha Distel, französischer Chansonnier und Komponist († 2004)
- 31. Januar: Joachim Herrmann, deutscher Rechtswissenschaftler
- 1. Februar: Buddhadev Das Gupta, indischer Musiker
- 1. Februar: Rosemarie Nitribitt, deutsche Prostituierte († 1957)
- 1. Februar: Sadao Watanabe, japanischer Jazz-Saxophonist
- 2. Februar: Than Shwe, Staatschef von Myanmar
- 3. Februar: Miloš Milutinović, jugoslawischer Fußballspieler und Trainer († 2003)
- 3. Februar: Heinrich Übleis, österreichischer Jurist und Politiker (SPÖ)
- 3. Februar: Varetta Dillard, US-amerikanische Rhythm and Blues-Sängerin († 1993)
- 3. Februar: John Edmondson, US-amerikanischer Komponist
- 3. Februar: John Handy, US-amerikanischer Jazzsaxophonist
- 3. Februar: Paul S. Sarbanes, US-Senator des Bundesstaates Maryland
- 5. Februar: Claude King, US-amerikanischer Country-Sänger
- 8. Februar: Georg Sperber, deutscher Forstbeamter und Forstwissenschaftler
- 8. Februar: Josef Taus, österreichischer Wirtschaftsjurist, Manager und Politiker
- 10. Februar: Gottfried Arnold, CDU-Bundestagsabgeordneter
- 12. Februar: Carlos Alberto Peronace, argentinischer Schachproblemkomponist († 1990)
- 13. Februar: Constantin Costa-Gavras, griechischer Regisseur
- 13. Februar: Paul Biya, Präsident von Kamerun
- 13. Februar: Kim Novak, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 14. Februar: Helmut Leherbauer, österreichischer Maler († 1997)
- 14. Februar: Míla Myslíková, tschechische Schauspielerin († 2005)
- 14. Februar: Robert Shea, US-amerikanischer Schriftsteller († 1994)
- 15. Februar: Günter Schluckebier, Mitglied des Deutschen Bundestages († 2002)
- 17. Februar: Karl S. Guthke, deutsch-amerikanischer Germanist
- 18. Februar: Gerhard Frey, deutscher Verleger und Politiker
- 18. Februar: Marlos Nobre, brasilianischer Komponist
- 18. Februar: Yoko Ono, japanisch-amerikanische Künstlerin und Sängerin
- 18. Februar: Gerhard Rödding, deutscher Theologe und Politiker
- 20. Februar: Charles Elliot Kynard, US-amerikanischer Kirchenorganist und Hammond-Orgel-Spieler († 1979)
- 21. Februar: Nina Simone, Jazz- und Bluessängerin, Pianistin und Songschreiberin († 2003)
- 21. Februar: Bob Rafelson, US-amerikanischer Filmregisseur
- 22. Februar: Christopher Ondaatje, britisch-kanadischer Schriftsteller und ehemaliger Unternehmer
- 22. Februar: Peter Rohland, deutscher Liedermacher und Sänger († 1966)
- 26. Februar: Brigitte Grothum, deutsche Schauspielerin und Regisseurin
- 27. Februar: Hans Hermann Reschke, deutscher Manager und Politiker
- 27. Februar: Livio Vacchini, Schweizer Architekt († 2007)
- 27. Februar: Albert Caspers, Aufsichtsratsvorsitzender der Ford-Werke GmbH
- 27. Februar: Edward Lucie-Smith, Dichter, Journalist und Kunsthistoriker
- 1. März: István Láng, ungarischer Komponist
- 1. März: Jakob M. Mierscheid, fiktiver deutscher Bundestagsabgeordneter der SPD
- 1. März: Dietrich Sperling, deutscher Politiker
- 2. März: Nobuyoshi Tamura, Aikido-Großmeister
- 3. März: Gerhard Mayer-Vorfelder, Präsident des Deutschen Fußball-Bunds
- 3. März: Arthel Lane „Doc“ Watson, US-amerikanischer Gitarrist und Sänger
- 4. März: Ann Burton, niederländische Jazzsängerin († 1989)
- 5. März: Walter Kasper, deutscher Kardinal
- 7. März: Hannelore Kohl, Frau des deutschen Bundeskanzlers a.D. Helmut Kohl († 2001)
- 9. März: Reinhard Lettmann, Bischof von Münster
- 9. März: William Francis McBeth, US-amerikanischer Komponist und Professor
- 11. März: Jesús Gil y Gil, spanischer Politiker, Unternehmer und Fußballfunktionär († 2004)
- 13. März: Mike Stoller, Musikproduzent
- 13. März: Hans Katschthaler, österreichischer Landeshauptmann
- 14. März: Michael Caine, britischer Schauspieler
- 14. März: Cornelius Weiss, deutscher Wissenschaftler und Politiker
- 14. März: René Felber, Schweizer Politiker
- 14. März: Quincy Jones, US-amerikanischer Musik-, Fernseh- und Filmproduzent und Musiker
- 15. März: Philippe de Broca, französischer Filmregisseur († 2004)
- 16. März: Dieter Wellershoff, Generalinspekteur der deutschen Bundeswehr († 2005)
- 16. März: Jörg Ewald Dähler, schweizerischer Dirigent, Cembalist und Komponist
- 17. März: Heather Armitage, britische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 18. März: Severino Poletto, Erzbischof und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 19. März: Philip Roth, US-amerikanischer Schriftsteller
- 20. März: Michael Pfleghar, deutscher Regisseur († 1991)
- 20. März: Henryk Muszyński, polnischer Erzbischof
- 20. März: Azeglio Vicini, italienischer Fußballtrainer
- 21. März: Fritz Wittmann, deutscher Politiker
- 21. März: Adi Furler, deutscher Sportjournalist († 2000)
- 21. März: Karl-Eugen Rehfuess, deutscher Bodenkundler und Forstwissenschaftler
- 22. März: Florian Kuntner, Bischof († 1994)
- 22. März: Michel Hidalgo, französischer Fußballspieler und Fußballtrainer
- 22. März: Eveline Hasler, Schweizer Schriftstellerin
- 23. März: Ceija Stojka, Schriftstellerin und Künstlerin
- 23. März: Philip Zimbardo, US-amerikanischer Sozialpsychologe
- 26. März: Tinto Brass, italienischer Regisseur, Produzent und Drehbuchautor
- 28. März: Juan Sandoval Iñiguez, Erzbischof von Guadalajara und Kardinal
- 29. März: Hermann von Berg, deutscher Publizist und Geheimdiplomat der DDR
- 29. März: Samora Machel, Staatspräsident von Mosambik († 1986)
- 30. März: Jean-Claude Brialy, französischer Schauspieler und Regisseur († 2007)
- 31. März: Anita Carter, US-amerikanische Country- und Folk-Sängerin († 1999)
- 31. März: Gerhard Ruhbach, deutscher Theologe und Kirchengeschichtler († 1999)
- 1. April: Bengt Holbek, dänischer Folklorist († 1992)
- 1. April: Claude Cohen-Tannoudji, französischer Physiker
- 1. April: Dan Flavin, US-amerikanischer Künstler
- 2. April: György Konrád, ungarischer Schriftsteller
- 3. April: Horst Ludwig Riemer, deutscher Politiker
- 4. April: Frits Bolkestein, niederländischer Politiker
- 7. April: Wayne Rogers, US-amerikanischer Schauspieler
- 8. April: Fred Ebb, US-amerikanischer Songschreiber († 2004)
- 9. April: Jean-Paul Belmondo, französischer Film- und Theaterschauspieler
- 9. April: Gian Maria Volonte, Schauspieler († 1994)
- 9. April: René Burri, Schweizer Fotograf
- 12. April: Montserrat Caballé, spanische Sängerin (Sopran)
- 14. April: Kurt Huemer, österreichischer Sänger und Schauspieler († 2005)
- 14. April: Diane Schöler, Tischtennisspielerin
- 15. April: David Hamilton, britischer Kunstfotograf
- 15. April: Elizabeth Montgomery, US-amerikanische Filmschauspielerin († 1995)
- 16. April: Ludwig Haas, deutscher Schauspieler
- 16. April: Karl Blecha, österreichischer Politiker
- 17. April: Joachim Kroll, deutscher Serienmörder († 1991)
- 20. April: Karl Nendel, stellvertretender Minister für Elektrotechnik/Elektronik der DDR
- 24. April: Helmuth Lohner, österreichischer Schauspieler, Regisseur
- 25. April: Jerry Leiber, Musikproduzent
- 26. April: Arno Penzias, US-amerikanischer Physiker
- 30. April: Adriana Asti, italienische Schauspielerin
- 30. April: Willie Nelson, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 30. April: Reinhold Johannes Buhl, deutscher Musiker
- 2. Mai: Harry Woolf, Lord Chief Justice of England and Wales (2000–2005)
- 3. Mai: James Brown, US-amerikanischer Musiker, Tänzer und Sänger, Godfather of Soul († 2006)
- 3. Mai: Steven Weinberg, US-amerikanischer Physiker
- 7. Mai: Axel Corti, österreichischer Regisseur († 1993)
- 11. Mai: Louis Farrakhan, Afro-amerikanischer Führer der Bewegung Nation of Islam
- 11. Mai: Joe Hembus, deutscher Filmkritiker († 1985)
- 14. Mai: Michael Chevalier, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 15. Mai: Marianne Hold, deutsche Schauspielerin († 1994)
- 15. Mai: Juzo Itami, japanischer Schauspieler und Filmregisseur († 1997)
- 18. Mai: Deve Gowda, Premierminister von Indien
- 21. Mai: Maurice André, französischer Trompeter
- 23. Mai: Joan Collins, britische Schauspielerin, Fotomodell und Autorin
- 25. Mai: Lo Man Kam, Wing Chun-Kämpfer und Lehrer
- 26. Mai: Jean Graczyk, französischer Radsportler († 2004)
- 26. Mai: Rudi Falkenhagen, niederländischer Schauspieler. († 2005)
- 28. Mai: Ursula Am Ende, deutsche Schauspielerin
- 29. Mai: Tarquinio Provini, italienischer Motorradrennfahrer († 2005)
- 29. Mai: Helmuth Rilling, deutscher Dirigent und Pädagoge
- 30. Mai: Winfried Zehetmeier, deutscher freischaffender Künstler und Kommunalpolitiker
- 30. Mai: Sergio Citti, italienischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Schauspieler. († 2005)
- 31. Mai: Norbert Leser, österreichischer Sozialphilosoph.
- 1. Juni: Charles Wilson, US-amerikanischer Politiker
- 4. Juni: Godfried Danneels, Erzbischof von Mechelen-Brüssel und Kardinal
- 4. Juni: Carlota Alfaro, puertoricanische Modedesignerin
- 4. Juni: Amand Schwantge, deutscher Hornist († 2006)
- 5. Juni: Velimir Bata Živojinović, serbischer Schauspieler, Kabarettist und Theaterschauspieler
- 6. Juni: Heinrich Rohrer, Schweizer Physiker
- 7. Juni: Jón Laxdal, Schauspieler, Regisseur († 2005)
- 11. Juni: Josef Paul Kleihues, deutscher Architekt († 2004)
- 11. Juni: Walther Zügel, deutscher Bankmanager
- 11. Juni: Harald Szeemann, Schweizer Kurator, Leiter der Berner Kunsthalle († 2005)
- 11. Juni: Gene Wilder, US-amerikanischer Schauspieler
- 12. Juni: Eddie Adams, US-amerikanischer Fotojournalist († 2004)
- 13. Juni: Peter Bickhardt, Vertreter der kirchlichen Oppositionsbewegung in der DDR
- 13. Juni: Mindaugas Maksimaitis, litauischer Rechtshistoriker
- 14. Juni: Svetlin Russev, bulgarischer Maler
- 15. Juni: Thomas Lenk, deutscher Bildhauer
- 16. Juni: Willy Weber, Schweizer Bildhauer
- 17. Juni: Maurice Stokes, US-amerikanischer Basketballspieler († 1970)
- 17. Juni: Roderick Paige, US-amerikanischer Bildungspolitiker
- 18. Juni: Nossrat Peseschkian, Neurologe, Psychiater und Mediziner
- 18. Juni: Jerzy Kosiński, US-amerikanischer Autor († 1991)
- 19. Juni: Otto Barić, kroatischer und österreichischer Fußball-Nationaltrainer
- 19. Juni: Wiktor Iwanowitsch Pazajew, sowjetischer Kosmonaut († 1971)
- 19. Juni: George McCormick, US-amerikanischer Country-Musiker
- 20. Juni: Lorenz Niegel, deutscher Politiker und MdB
- 20. Juni: Danny Aiello, US-amerikanischer Schauspieler
- 22. Juni: Libor Pešek, tschechischer Dirigent
- 22. Juni: Dianne Feinstein, US-Senatorin aus Kalifornien
- 25. Juni: Álvaro Siza, portugiesischer Architekt
- 26. Juni: Claudio Abbado, italienischer Dirigent
- 26. Juni: Peter Michel Ladiges, deutscher Hörspielregisseur († 2004)
- 29. Juni: Peter Kafka, deutscher Physiker († 2000)
- 30. Juni: John Button, australischer Jurist und Politiker († 2008)
- 3. Juli: Maximilian Andreas Markgraf von Baden, Chef des Hauses Baden
- 5. Juli: Michael Heltau, deutscher Schauspieler und Chansonnier
- 7. Juli: Gerhard Franke, deutscher Fußballspieler
- 7. Juli: Murray Halberg, neuseeländischer Leichtathlet
- 7. Juli: Toon Brusselers, niederländischer Fußballspieler († 2005)
- 8. Juli: Marty Feldman, britisch-US-amerikanischer Autor, Schauspieler und Regisseur († 1982)
- 9. Juli: Arnfrid Astel, deutscher Lyriker
- 9. Juli: José Libertella, italienisch-französischer Bandoneonspieler, Komponist und Arrangeur († 2004)
- 9. Juli: Oliver Sacks, US-amerikanischer Neurologe, Autor populärwissenschaftlicher Bücher
- 10. Juli: Peter Jankowitsch, österreichischer Politiker und Diplomat
- 11. Juli: Ernst Jacobi, deutscher Schauspieler
- 13. Juli: Piero Manzoni, italienischer Künstler, gilt als Wegbereiter der Konzeptkunst († 1963)
- 14. Juli: Franz von Bayern, Oberhaupt des Hauses Wittelsbach
- 15. Juli: Julian Bream, britischer Gitarrist
- 16. Juli: Gerd Hammes, deutscher Komponist und Posaunist
- 16. Juli: Heinz Dürr, deutscher Unternehmer und Manager
- 17. Juli: Ben Riley, US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger
- 18. Juli: Alicia Steimberg, argentinische Schriftstellerin und Übersetzerin
- 18. Juli: Jean Yanne, französischer Schauspieler († 2003)
- 18. Juli: Jewgeni Jewtuschenko, russischer Dichter und Schriftsteller
- 20. Juli: José Vicente Asuar, chilenischer Komponist
- 20. Juli: Cormac McCarthy, US-amerikanischer Roman-Autor
- 21. Juli: Brigitte Reimann, deutsche Schriftstellerin († 1973)
- 23. Juli: Richard Rogers, britischer Architekt
- 27. Juli: Marlene Ahrens, chilenische Leichtathletin und Olympionikin
- 30. Juli: Irene Ruttmann, deutsche Schriftstellerin
- 31. Juli: Cees Nooteboom, niederländischer Schriftsteller
- 4. August: Lothar Knörzer, deutscher Leichtathlet
- 4. August: Sonny Simmons, US-amerikanischer Jazzmusiker
- 6. August: Ulrich Biesinger, deutscher Fußballspieler
- 6. August: Suchinda Kraprayoon, Premierminister von Thailand
- 12. August: Anita Gradin, schwedische Politikerin
- 16. August: Reiner Kunze, deutscher Schriftsteller
- 16. August: Reiulf Steen, norwegischer Politiker
- 17. August: Gene Kranz, NASA-Flugdirektor für das Gemini- und Apollo-Programm
- 17. August: Thomas Courtney, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 17. August: Gerhard Commichau, deutscher Rechtsanwalt
- 18. August: Just Fontaine, französischer Fußballspieler
- 18. August: Roman Polański, polnischer Filmregisseur und Schauspieler
- 18. August: Franz Buggle, deutscher Psychologe und Religionskritiker
- 19. August: Debra Paget, US-amerikanische Schauspielerin
- 21. August: Janet Baker, englische Mezzo-Sopranistin
- 22. August: Irmtraud Morgner, deutsche Schriftstellerin († 1990)
- 22. August: Michael von Albrecht, klassischer Philologe
- 23. August: Manfred Donike, deutscher Chemiker († 1995)
- 23. August: Robert F. Curl, US-amerikanischer Chemiker
- 23. August: Pete Wilson, US-amerikanischer Politiker aus Kalifornien
- 25. August: Roberto de Simone, italienischer Komponist, Theatermann, Autor
- 25. August: Wayne Shorter, US-amerikanischer Jazz-Saxophonist und -Komponist
- 26. August: Rainer Erler, deutscher Autor, Regisseur und Filmproduzent
- 26. August: Ida Gotkovsky, französische Komponistin und Pianistin
- 27. August: Kerstin Ekman, schwedische Schriftstellerin
- 29. August: Alan Stacey, englischer Formel-1-Rennfahrer († 1960)
- 29. August: Arnold Koller, Schweizer Politiker (CVP)
- 30. August: Don Getty, kanadischer Politiker und Footballspieler
- 31. August: Kirsten Walther, dänische Schauspielerin († 1987)
- 1. September: Conway Twitty, US-amerikanischer Sänger († 1993)
- 2. September: Mathieu Kérékou, Präsident von Benin
- 3. September: Roland Kayn, deutscher Komponist
- 5. September: Francisco Javier Errázuriz Ossa, chilenischer Erzbischof, römisch-katholischer Kardinal
- 8. September: Michael Frayn, englischer Schriftsteller
- 8. September: Eric Salzman, US-amerikanischer Komponist
- 10. September: Jewgeni Wassiljewitsch Chrunow, sowjetischer Kosmonaut
- 11. September: Nicola Pietrangeli, italienischer Tennisspieler
- 14. September: Beppo Mauhart, österreichischer Industrieller
- 15. September: Rafael Frühbeck de Burgos, spanischer Dirigent
- 17. September: Chuck Grassley, republikanischer Senator
- 18. September: Scotty Bowman, Eishockeytrainer
- 18. September: Manfred Niehaus, deutscher Komponist, Bratschist und Dirigent
- 18. September: Jimmie Rodgers, US-amerikanischer Popmusik-Sänger
- 21. September: Lona Rietschel, deutsche Comiczeichnerin
- 22. September: Jesco von Puttkamer, deutscher Wissenschaftler und Buchautor
- 23. September: Lina Medina, gebar im Alter von fünf Jahren ihren ersten Sohn
- 25. September: Maxl Graf, deutscher Schauspieler und Sänger der volkstümlichen Musik († 1996)
- 25. September: Ian Tyson, kanadischer Country- und Folk-Sänger
- 25. September: Hubie Brown, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 26. September: Rudolf Scholz, österreichischer Organist und Musikpädagoge
- 27. September: SV Austria Salzburg wird gegründet
- 28. September: Robert Schul, US-amerikanischer Leichtathlet
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